Der Firmenwagen auf zwei Rädern

Mehr zum Thema:

 

Website von Jobrad: jobrad.org

Rechner von Jobrad: jobrad.org/vorteilsrechner

Text: Andreas Stolz

Fotos: Michael Berninger

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Es müssen nicht immer vier Räder sein. Seit nun 2012 gibt es neben dem Firmenwagen auch das Konzept Firmenfahrrad. Geredet wurde bislang darüber nicht so viel, aber in letzter Zeit nimmt das Thema ziemlich Fahrt auf. Firmen werden zum Beispiel aufgrund des Fachkräftemangels und der Bedeutung von Nachhaltigkeitskonzepten auf das Thema aufmerksam und sehen einen großen Nutzen für Unternehmensimage und Mitarbeiterincentivierung. Außerdem wird das Fahrrad in Zeiten von drohenden Fahrverboten für Dieselfahrzeuge sowie alternativen Mobilitätskonzepten in der Stadt als Fortbewegungsmittel immer attraktiver und sinnvoller.

Und wie funktioniert das Konzept Firmenfahrrad

Seit circa fünf Jahren gibt es nun eine gesetzliche Regelung für Unternehmen, die das Fahrrad analog zum Firmenwagen beim Kauf steuerlich begünstigt. Es gilt die sogenannte 1%-Regelung. Im Klartext bedeutet das, dass du durch ein Firmenfahrrad bis zu 40 Prozent im Vergleich zu einem Direktkauf sparen kannst. Dazu muss dein Arbeitgeber lediglich einen unverbindlichen Rahmenvertrag mit einem Bike-Leasing-Anbieter, wie beispielsweise Jobrad, schließen. Ähnlich wie bei einem Auto-Leasing-Vertrag bietet dir der Leasinganbieter gegen eine monatliche Rate ein Fahrrad an, welches du dir aktuell bei über 4.000 kleinen wie großen Fachhandelspartnern flexibel und einfach auswählen kannst. Die maximale Dauer des Leasings beträgt drei Jahre, im Anschluss besteht die Möglichkeit das Rad für einen geringen Restwert von ca. 10 Prozent des Originalpreises (Richtwert) abzulösen. Das Rad darfst du beruflich wie privat nutzen oder an deine Familie oder Mitbewohner verleihen. Oben drauf gibt es dann noch für die drei Jahre eine Diebstahlversicherung. Hersteller und Verkäufer wie Canyon, Hibike, Rose oder Standert sind schon seit mehr als zwei Jahren als Partner dabei.

Wo ist der Haken

Den gibt es eigentlich nicht. Mal abgesehen von etwas administrativem Aufwand für die Personalabteilung und Buchhaltung kostet das Firmenfahrrad deinen Arbeitgeber erst einmal nichts. Generell kann man sogar sagen, dass Firmen durch das Firmenfahrrad ihre Sozialabgaben verringern können. So profitieren beide Seiten davon.

Wie läuft das konkret mit dem steuerlichen Vorteil

Eigentlich ganz einfach. Durch die Leasingrate verringert sich zunächst einmal dein zu versteuerndes Einkommen. Also jener Teil, von dem du zum Beispiel deine Krankenversicherungs- und Rentenbeiträge prozentual abführen musst. Der Effekt fällt dann am Ende leider etwas geringer aus, da das Firmen-Bike vom Staat als geldwerter Vorteil angesehen wird. Demnach muss ein Prozent des Anschaffungswertes monatlich versteuert werden. Dein Bruttolohn erhöht sich dadurch zwar kurzfristig wieder, aber in der Summe verringert sich das zu versteuernde Einkommen. So zahlst du am Ende weniger Steuern und besitzt zusätzlich ein neues Fahrrad. Das Modell gilt nicht nur für Angestellte sondern kann auch von Selbstständigen genutzt werden.

Wir sind weiter an dem Thema dran und wollen wissen, wie es konkret bei Unternehmen um das Thema steht. Seid gespannt, in Kürze gibt es zusätzlich einen spannenden Erfahrungsbericht u.A. von KMS Team und ProSieben aus München!

 

Mehr zum Thema:

 

Website von Jobrad: jobrad.org

Rechner von Jobrad: jobrad.org/vorteilsrechner

Text: Andreas Stolz

Fotos: Michael Berninger

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DER FIRMENWAGEN AUF ZWEI RÄDERN

Es müssen nicht immer vier Räder sein. Seit nun 2012 gibt es neben dem Firmenwagen auch das Konzept Firmenfahrrad. Geredet wurde bislang darüber nicht so viel, aber in letzter Zeit nimmt das Thema ziemlich Fahrt auf. Firmen werden zum Beispiel aufgrund des Fachkräftemangels und der Bedeutung von Nachhaltigkeitskonzepten auf das Thema aufmerksam und sehen einen großen Nutzen für Unternehmensimage und Mitarbeiterincentivierung. Außerdem wird das Fahrrad in Zeiten von drohenden Fahrverboten für Dieselfahrzeuge sowie alternativen Mobilitätskonzepten in der Stadt als Fortbewegungsmittel immer attraktiver und sinnvoller.

Und wie funktioniert das Konzept Firmenfahrrad

Seit circa fünf Jahren gibt es nun eine gesetzliche Regelung für Unternehmen, die das Fahrrad analog zum Firmenwagen beim Kauf steuerlich begünstigt. Es gilt die sogenannte 1%-Regelung. Im Klartext bedeutet das, dass du durch ein Firmenfahrrad bis zu 40 Prozent im Vergleich zu einem Direktkauf sparen kannst. Dazu muss dein Arbeitgeber lediglich einen unverbindlichen Rahmenvertrag mit einem Bike-Leasing-Anbieter, wie beispielsweise Jobrad, schließen. Ähnlich wie bei einem Auto-Leasing-Vertrag bietet dir der Leasinganbieter gegen eine monatliche Rate ein Fahrrad an, welches du dir aktuell bei über 4.000 kleinen wie großen Fachhandelspartnern flexibel und einfach auswählen kannst. Die maximale Dauer des Leasings beträgt drei Jahre, im Anschluss besteht die Möglichkeit das Rad für einen geringen Restwert von ca. 10 Prozent des Originalpreises (Richtwert) abzulösen. Das Rad darfst du beruflich wie privat nutzen oder an deine Familie oder Mitbewohner verleihen. Oben drauf gibt es dann noch für die drei Jahre eine Diebstahlversicherung. Hersteller und Verkäufer wie Canyon, Hibike, Rose oder Standert sind schon seit mehr als zwei Jahren als Partner dabei.

Und wo ist der Haken

Den gibt es eigentlich nicht. Mal abgesehen von etwas administrativem Aufwand für die Personalabteilung und Buchhaltung kostet das Firmenfahrrad deinen Arbeitgeber erst einmal nichts. Generell kann man sogar sagen, dass Firmen durch das Firmenfahrrad ihre Sozialabgaben verringern können. So profitieren beide Seiten davon.

Wie läuft das konkret mit dem steuerlichen Vorteil

Eigentlich ganz einfach. Durch die Leasingrate verringert sich zunächst einmal dein zu versteuerndes Einkommen. Also jener Teil, von dem du zum Beispiel deine Krankenversicherungs- und Rentenbeiträge prozentual abführen musst. Der Effekt fällt dann am Ende leider etwas geringer aus, da das Firmen-Bike vom Staat als geldwerter Vorteil angesehen wird. Demnach muss ein Prozent des Anschaffungswertes monatlich versteuert werden. Dein Bruttolohn erhöht sich dadurch zwar kurzfristig wieder, aber in der Summe verringert sich das zu versteuernde Einkommen. So zahlst du am Ende weniger Steuern und besitzt zusätzlich ein neues Fahrrad. Das Modell gilt nicht nur für Angestellte sondern kann auch von Selbstständigen genutzt werden.

Wir sind weiter an dem Thema dran und wollen wissen, wie es konkret bei Unternehmen um das Thema steht. Seid gespannt, in Kürze gibt es zusätzlich einen spannenden Erfahrungsbericht u.A. von KMS Team und ProSieben aus München!

Mehr zum Thema:

 

Website von Jobrad: jobrad.org

Rechner von Jobrad: jobrad.org/vorteilsrechner

Text: Andreas Stolz

Fotos: Michael Berninger

DER FIRMENWAGEN AUF ZWEI RÄDERN

Es müssen nicht immer vier Räder sein. Seit nun 2012 gibt es neben dem Firmenwagen auch das Konzept Firmenfahrrad. Geredet wurde bislang darüber nicht so viel, aber in letzter Zeit nimmt das Thema ziemlich Fahrt auf. Firmen werden zum Beispiel aufgrund des Fachkräftemangels und der Bedeutung von Nachhaltigkeitskonzepten auf das Thema aufmerksam und sehen einen großen Nutzen für Unternehmensimage und Mitarbeiterincentivierung. Außerdem wird das Fahrrad in Zeiten von drohenden Fahrverboten für Dieselfahrzeuge sowie alternativen Mobilitätskonzepten in der Stadt als Fortbewegungsmittel immer attraktiver und sinnvoller.

Und wie funktioniert das Konzept Firmenfahrrad

Seit circa fünf Jahren gibt es nun eine gesetzliche Regelung für Unternehmen, die das Fahrrad analog zum Firmenwagen beim Kauf steuerlich begünstigt. Es gilt die sogenannte 1%-Regelung. Im Klartext bedeutet das, dass du durch ein Firmenfahrrad bis zu 40 Prozent im Vergleich zu einem Direktkauf sparen kannst. Dazu muss dein Arbeitgeber lediglich einen unverbindlichen Rahmenvertrag mit einem Bike-Leasing-Anbieter, wie beispielsweise Jobrad, schließen. Ähnlich wie bei einem Auto-Leasing-Vertrag bietet dir der Leasinganbieter gegen eine monatliche Rate ein Fahrrad an, welches du dir aktuell bei über 4.000 kleinen wie großen Fachhandelspartnern flexibel und einfach auswählen kannst. Die maximale Dauer des Leasings beträgt drei Jahre, im Anschluss besteht die Möglichkeit das Rad für einen geringen Restwert von ca. 10 Prozent des Originalpreises (Richtwert) abzulösen. Das Rad darfst du beruflich wie privat nutzen oder an deine Familie oder Mitbewohner verleihen. Oben drauf gibt es dann noch für die drei Jahre eine Diebstahlversicherung. Hersteller und Verkäufer wie Canyon, Hibike, Rose oder Standert sind schon seit mehr als zwei Jahren als Partner dabei.

Wo ist der Haken

Den gibt es eigentlich nicht. Mal abgesehen von etwas administrativem Aufwand für die Personalabteilung und Buchhaltung kostet das Firmenfahrrad deinen Arbeitgeber erst einmal nichts. Generell kann man sogar sagen, dass Firmen durch das Firmenfahrrad ihre Sozialabgaben verringern können. So profitieren beide Seiten davon.

Wie läuft das konkret mit dem steuerlichen Vorteil

Eigentlich ganz einfach. Durch die Leasingrate verringert sich zunächst einmal dein zu versteuerndes Einkommen. Also jener Teil, von dem du zum Beispiel deine Krankenversicherungs- und Rentenbeiträge prozentual abführen musst. Der Effekt fällt dann am Ende leider etwas geringer aus, da das Firmen-Bike vom Staat als geldwerter Vorteil angesehen wird. Demnach muss ein Prozent des Anschaffungswertes monatlich versteuert werden. Dein Bruttolohn erhöht sich dadurch zwar kurzfristig wieder, aber in der Summe verringert sich das zu versteuernde Einkommen. So zahlst du am Ende weniger Steuern und besitzt zusätzlich ein neues Fahrrad. Das Modell gilt nicht nur für Angestellte sondern kann auch von Selbstständigen genutzt werden.

Wir sind weiter an dem Thema dran und wollen wissen, wie es konkret bei Unternehmen um das Thema steht. Seid gespannt, in Kürze gibt es zusätzlich einen spannenden Erfahrungsbericht u.A. von KMS Team und ProSieben aus München!

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Radlliebe from Munich.